Allgemeines zur Brandschutzerziehung

 

Kinder kennen keine Gefahr. Sie sind vom Feuer fasziniert. Sie wissen nicht, wie gefährlich es ist und welche Auswirkungen Feuer haben kann. Das es Menschenleben gefährdet und Sachwerte vernichtet.

 

Kindliche Neugier, ihr Spiel- und Nachahmungstrieb sind die Hauptursachen, wenn Kinder leichtfertig mit Feuer spielen. Ein Verbot wirkt nur, solange man es kontrollieren kann. Heimlichkeiten sind die Folge.

 

Der Spiel- und Nachahmungstrieb will gestillt sein. Daher sollte man den Kindern, natürlich nur unter der Aufsicht eines Erwachsenen, den Umgang mit Streichhölzern und Feuer erlauben, z.B. wenn Geburtstags- oder Weihnachtskerzen angezündet werden.

 

 

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen lassen sich Brände nicht verhindern. Somit muss erlernt werden, wie man sich in solchen Notsituationen richtig verhält.

 

 

Die Brandschutzerziehung für Kinder im Grundschulalter beschäftigt sich daher mit folgenden Lerninhalten:

 

1.      Der zwiespältige Charakter des Feuers

         Feuer ist gut, aber auch gefährlich

 

2.      Richtiger Umgang mit Zündmitteln

         Schwerpunkt: Streichhölzer, Anzünden eines Streichholzes und

         einer Kerze

 

3.      Richtiges Verhalten bei einem Brand

         Es gibt lebensnotwendige Grundsätze

 

4.      Alarmierung der Feuerwehr über Telefonnotruf 112

 

Brandschutzerziehung muss zum selbstverständlichen Bestandteil familiärer und vorschulischer Erziehung werden. Viele Alltagssituationen sind dazu geeignet, Kinder mit den Gefahren aber auch mit dem Nutzen des Feuers zu konfrontieren und gleichzeitig geeignete Verhaltensmuster zu entwickeln.

 

Brandschutz + Pädagogik = Brandschutzerziehung