Cold-Water-Challenge 2014

Ein Virus namens "Cold-Water-Challenge" infizierte in diesem Jahr die Feuerwehren und andere Hilfsorganisationen in Deutschland und der Welt. Der System funktionierte nach dem Kettenbriefprinzip. Jeder, der ein Video bei Youtube hochgeladen hatte, nominierte bis zu drei andere Gruppen für den Spaß-Wettbewerb, die wiederum 48 Stunden Zeit hatten um selbst einen Clip zu drehen und online zu stellen. Wer dem nicht nachkam, musste ein Grillfest für die Truppe, die sie nominiert hat ausrichten.

 

Wir bekamen am Sonntag, den 01.06.2014 eine Mail mit der wir von unserer Nachbarwehr aus Berlin-Kladow nominiert wurden. Nach kurzem Rundruf fanden sich sofort ein paar Kameraden, die an dem Klamauk teilnehmen wollten.

 

Wie auf dem nächsten Bild zu sehen, war bereits klar wie unser Beitrag aussehen soll. Seit längerer Zeit fragten wir uns schon, ob man nicht eine alte Tragkraftspritze (TS 8/8) als alternativen Bootsantrieb umfunktionieren könne.

 

Das Prinzip des Antriebes war denkbar einfach. Die Pumpe saugte Wasser über das Heck des Bootes an und gab es mit erhöhtem Druck über zwei Strahlrohre mit Stützkrümmern im Winkel von jeweils 50° ab. Der dabei entstandene Rückstoß versetzte das Boot in Vorwährtsfahrt. Konstruktionsbedingt war sogar das Steuern durch schließen eines Strahlrohres möglich. Im Grunde genommen handelte sich um einen Wasserstrahlantrieb mit "Haushaltsmitteln" der Feuerwehr.

 

Bei der gesamten Videoproduktion konnten wir auf professionelle Unterstützung bauen. Der Lebensgefährte einer Kameradin, ein freiberuflicher Redakteur, Kameramann, Cutter und VJ, rückte sofort mit seinem umfangreichen Profi-Equipment an und übernahm letztendlich auch den Videoschnitt. 

 

Ein großes DANKESCHÖN dafür geht an Paul Reichelt für seine herausragende Arbeit mit uns Laien-Darstellern.

 

Hier noch ein Link zu seiner Website: www.pnr.de

 

Nun aber genug der Worte. Lassen wir das Video für sich sprechen: